Ganz nach dem Motto "Der Züchter hat es in der Hand" legen wir sehr viel Wert auf eine umfassende, liebevolle Sozialisierung der Welpen und folgen bei der Aufzucht den neusten wissenschaftlichen Kenntnissen. Wir sind uns der Aufgabe, dass wir maßgeblich an einem gelingenden Start in der neuen Familie beteiligt sind, vollkommen bewusst und ziehen die Welpen mit voller Hingabe auf.

Doch auch die Vorsorge während der Trächtigkeit ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Wurfes.

 

Während der Trächtigkeit:

Die Trächtigkeit begleiten wir mit Himbeerblättern und wir barfen unsere Hündinnen, womit wir den optimalen Grundstein für die Entwicklung der Welpen legen. Zudem ist die körperliche und geistige Verfassung entscheidend für die Geburt und ihre Rolle als Mama.

Außerdem halten wir viel von homöopathischen Mitteln.

Wir lassen um den 28. Tag der Trächtigkeit einen Ultraschall durchführen, um diese feststellen zu können. So kann auch eine ungefähre Wurfgröße geschätzt werden, was für die weitere Zufütterung von Bedeutung ist.

Die Geburt:

Schon 2-3 Wochen vor der Geburt bauen wir unsere selbst gebaute, genau auf die Größe der Hündin angepasste, Wurfbox auf, die aus hochwertigstem Holz besteht und mit einem Distanzrahmen ausgestattet ist. Diese steht im Wohnzimmer am "Stammplatz", sodass sie sich dort wohl fühlt. Die Wurfbox wird, sobald die Welpen agiler sind, erhöht,, bis dahin kann die Hündin ganz entspannt das Geschehen im Raum überblicken.Neben der Wurfbox steht natürlich ein Desinfektionsmittel für die Hände und eine Menge anderer Utensilien bereit und die Hündin erhält dauerhaft Zugang zu frischem Wasser.

Ab dem 56. Tag der Trächtigkeit schlage ich mein Nachtlager neben der Wurfbox auf dem Sofa auf, um Veränderungen möglichst früh zu erkennen, außerdem wird eine größere Abwesenheit vermieden - wir überwachen allerdings die Hündin nicht dauerhaft, da wir bei den Würfen die Erfahrung gemacht haben, dass die Hündin bei den Wehen sehr die Nähe ihrer Menschen sucht.

 

Bei der Geburt unterstützen wir unsere Hündin, ohne störend zu sein.

Wir vertrauen voll und ganz dem Instinkt der Hündin und würden niemals in das Geburtsgeschehen gewaltvoll eingreifen. Selbstverständlich sind wir aber die ganze Geburt über anwesend und bereit, zu helfen und zu unterstützen, beispielsweise den Kreislauf eines Welpen auf Vordermann bringen. Diesbezüglich legen wir viel Wert auf eine fachliche Vorbereitung, um Komplikationen frühzeitig zu erkennen und haben sämtliche Utensilien zur Hand, sodass für alles vorbereitet sind.

Lebenswoche 1 und 2:

Nach vollendeter Geburt kontrollieren wir regelmäßig die Temperatur der Hündin und ihre Vitalität, um eine Vergiftung wegen verbliebener Welpen/Nachgeburten auszuschließen, außerdem wiegen wir die Welpen in der ersten Lebenswoche zweimal, danach einmal täglich, um eine Zunahme zu kontrollieren. Das Gesäuge der Hündin wird täglich untersucht und bei Bedarf gepflegt.

Falls Welpen mit der Flasche (zu)gefüttert werden müssen, sind wir auch darauf dementsprechend vorbereitet.

In dieser Zeit ist es uns wichtig, die Welpen und die frischgebackene Mama von Trubel und fremden Keimen fern zu halten, weshalb wir in der vegetativen Phase noch keinen Besuch gestatten. Wir nehmen die Welpen täglich mehrfach auf den Arm und "kuscheln" mit ihnen, sodass sie sich bereits an den Menschen als Sozialpartner gewöhnen und eine Bindung aufbauen. Wir legen viel Wert darauf, uns konstant in sämtlichen Richtungen weiterzubilden. So sind wir auf das "Super Dog Program" gestoßen, welches u.a. vom amerikanischen Militär in der Welpenprägung eingesetzt wird. Um das Nervensystem optimal zu beeinflussen, werden mit den Welpen täglich kleine Übungen durchgeführt.

Lebenswoche 3 und 4:

Besuch dürfen die kleinen Fellknäule zum Ende der vierten Lebenswoche erstmals erhalten. Ich bombadiere natürlich die Interessenten auch vorher schon mit Bildern, Videos und Infos! Der Grund für die in mancher Augen doch erst recht späten Besuche sind einfach die Gesundheit der Welpen und die Ruhe unserer Mutterhündin mit ihnen, denn das Immunsystem der Kleinen muss sich erst entwickeln und fremde Keime wären ebenso kontraproduktiv wie Lärm und Unruhe schon in der Wurfbox. Informationen zu den Welpenbesuchen erhalten Sie unter "Welpeninteressenten". Außerdem nehmen die Welpen ja auch erst ab diesem Zeitpunkt die neuen Besitzer wahr und man erkennt, ob das Bauchgefühl grundsätzlich stimmt. Die Kleinen fangen zu diesem Zeitpunkt an, miteinander zu spielen und die Welt zu entdecken. Man erkennt wirklich von einem Tag auf den anderen große Entwicklungen: Waren die Kleinen doch gestern noch total vorsichtig, als die Wurfbox offen war und haben sich nicht raus getraut, so entdecken sie heute bei geöffneter Wurfbox sofort unser Wohnzimmer!

Dies ist auch der Zeitpunkt, an dem die Hündin mit der Entwöhnung beginnt, da auch die Milchzähne durchbrechen. Den "optimalen" Zeitpunkt zum Zufüttern gibt es vermutlich nicht. Bei Chipsys erstem Wurf haben wir in der dritten Lebenswoche langsam mit warmer Welpenmilch zugefüttert, später wurde daraus eine Mahlzeit mit Milch, Flocken, Quark und Honig.

Eine Zufütterung mit fester Nahrung beginnen wir zum Ende der vierten Lebenswoche. Die Kleinen erhalten anfangs Rindertartar direkt aus der Hand, dann aus dem Napf. Es folgt Rindermuskelfleisch und gewolfte Hühnerhälse, ab der 5./6. Lebenswoche lernen die Welpen auch hochwertiges Trockenfutter kennen, damit die Welpenkäufer selber entscheiden können, was sie füttern möchten.

Sie lernen täglich neue Reize kennen, erhalten erstes Spielzeug und lernen auch sich untereinander als Spielpartner kennen - super niedlich zu beobachten! :-)

Wir gewöhnen die Welpen im Laufe der vierten Lebenswoche anfangs stündlich, dann vollständig an das Welpenzimmer, welches direkt an unser Wohnzimmer angrenzt. Die Tür des Welpenzimmers bauen wir aus, sodass die Mama ganz bequem ein- und ausgehen kann und die Welpen immer mit "dabei" sind. Dort befinden sich zahlreiche Sozialisierungsgeräte (z.B. Bällebad, unterschiedliche Untergründe, etc.) und neben Spielzeug (z.B. Kauknochen, Fließzergel, etc.) vor allem eins: Ruheplätze. Wir achten sehr darauf, dass die Welpen genug Ruhepausen einhalten, denn dies erleichtert das spätere Zusammenleben definitiv!

Wir erachten ein eigenes Welpenzimmer als ruhigen Ort, in dem die Kleinen auch gezielt erlernen, zu ruhen, wesentlich sinnvoller als einen kleinen Bereich im Wohnzimmer, in dem sie ständig von Einflüssen umgeben sind. So lernen die Welpen bei uns gezielt, zur Ruhe zu kommen und erhalten gleichzeitig mehrfach täglich die Möglichkeit, das Haus kontrolliert zu erkunden, sodass sie lernen, auf Holzboden, Laminat und Fließen zu laufen.

Ab diesem Zeitpunkt werden die Kleinen an ein Schlafen in einer Hundebox gewöhnt, indem wir ihnen diese als Schlafplatz "schmackhaft" machen und es zur Verfügung stellen.

Bei passendem Wetter erhalten die Welpen Zugang zu unserem eingezäuntem Welpenbereich, der mit einem Bällebad, einem Tunnel, einem Becken mit Steinen und Spielzeug ausgestattet ist. Außerdem lernen die Welpen, auf Pflaster und auch Rasen zu laufen, was die Koordination stärkt. Das macht es für uns auch möglich, mit den Welpen nach dem Schlafen, Fressen und oftmals auch Spielen nach draußen zu gehen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aus unserem ersten Wurf waren alle Welpen schon zum Großteil stubenrein, als wir sie abgegeben haben! Dennoch kann kein Welpe seine Blase mit 8/9 Wochen so kontrollieren, dass nicht das ein oder andere Malheur passiert - den wichtigsten Grundstein zur Stubenreinheit legen wir als Züchter dennoch!

Lebenswoche 5 bis zur Abgabe:

In diesem Alter beginnen wir damit, mit ihnen das Haus intensiver zu erkunden und ihnen auch alltägliche Dinge wie Staubsauger, Mixer oder das Zuschlagen von Türen näher zu bringen. Sie werden alle an ein Halsband und das Geschirr gewöhnt und wir trainieren spielerisch mit ihnen den vom Welpenkäufer ausgesuchten Rufnamen und das Kommando "Sitz" mit Handzeichen und Stimme. Auch das Kommando "Nein" ist ihnen nicht unbekannt, bei der Abgabe wissen die Kleinen genau, dass man nicht in Hosen oder Hände beißt! :-)

Wir machen auch kleinere Ausflüge mit den Welpen (z.B. in den Seepark Arrach), wo sie dann etwas an der Leine laufen und andere Menschen und Hunde sehen. Gezielt Kontakt zu anderen Vierbeinern erhalten sie allerdings nur von ausgewählten Hunden, bei denen wir uns sicher sind, dass die Welpen davon profitieren können!

Die neuen Welpenfamilien sind herzlich eingeladen, uns bei Ausflügen zu begleiten, sodass sie ihren Liebling an der Leine führen können!

Die Kleinen lernen andere Hunde, Hasen und Hühner kennen, außerdem empfangen wir reichlich Besuch von Erwachsenen, Kindern und Babys in allen Altersgruppen!

Ab ungefähr 9 Wochen begleitet uns dann auch je ein Welpe auf dem täglichen Spaziergang mit den großen Mädels - natürlich wird er die meiste Zeit getragen.

 

Der komplette Wurf wird auch dem Tierarzt vorgestellt, denn die Welpen werden neben der Impfung, des Einsetzens eines Chips und des Entwurmens auch noch komplett durchgecheckt und erhalten ein Gesundheitszeugnis.

Außerdem üben wir auch spielerisch, dass sie sich das Bürsten des Fells gefallen lassen und auch Elemente wie Beißhemmung oder Frustrationstoleranz wird in unser tägliches Training mit aufgenommen.

Die Welpen erhalten außerdem auch die DOK Augenuntersuchung, der Weg dorthin ist ein riesen Abenteuer!

 

Die Welpen können also ab einem Alter von circa 5 oder 6 Wochen gegen eine Anzahlung reserviert werden und werden im Alter von 8 bis 11 Wochen (je nach persönlichem Entwicklungsstand) ins neue Zuhause abgegeben.

Was Sie als Welpeninteressent wissen sollten, erfahren Sie hier.

Unser Welpen-Starterpaket:

- Farblich passendes Set aus Leine, Halsband und Geschirr

- Futter für die erste Woche (entweder hochwertiges Trockenfutter oder BARF-Fleisch)

- Ausführlicher Kaufvertrag

- EU Impf- und Heimtierausweis und Untersuchungsdokumente

- Persönlicher Ordner mit ausführlicher Dokumentation, Informationen, Untersuchungen und vielen qualitativ sehr guten Bildern der ersten Lebenswochen

- Personalisierte CD mit allen Fotos der ersten Lebenswochen

- Ein selbstgemachter Flieszergel

- Handtuch mit Geruch der Mutter und der Geschwister

- Snacks und Trainingsleckerli

- ASCA-Papiere und seitliche Stehbilder für die Registrierung

- Und noch weitere einmalige Erinnerungen an die ersten Wochen bei uns :-)

 

Nach dem Umzug ins neue Zuhause:

Im Gegensatz zu einigen anderen Züchtern ist es für uns absolute Vorraussetzung, mit den Welpenkäufern auch nach der Abgabe in Kontakt zu bleiben, denn für uns ist es mit den zwei Monaten "Welpenwahnsinn" nicht getan. Nur zu gerne stehen wir auch nach der Abgabe noch bei der Entwicklung und jeglichen Problemen zur Seite, außerdem soll auch eine Whatsapp-Gruppe eingerichtet werden, um den Kontakt zwischen den neuen Familien zu ermöglichen.